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Brünner Architekturmanual

 

Gebäude

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Vinařská 240/38 (Pisárky) Brno Střed

Öffentlicher Verkehr: Pavlíkova (TROL 38)

Lipová (TROL 25, 26, 37)

Lipová (TRAM 1,2,3,5,6,8,9,10,12; BUS 52, 68)

Pavlíkova (Bus 68)

GPS: 49°11'36.701"N, 16°34'47.88"E

 

Architekt

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Der bedeutende Textilindustrielle und britische Honorarkonsul Walter V. Neumark ließ sich vom Architekten Ernst Wiesner neben einem Umbau der Fabrik in der Přízova Straße im Jahre 1929 auch eine Villa in der Vinařská Straße bauen. Typologisch reiht sich die Villa zu den schon früher errichteten Häusern für vermögende Auftraggeber wie Stiassny und Münz. Genau wie bei diesen Bauten wird hier in einen Hauptwohnteil für die Familie und einen Nebenflügel für Bedienstetenräume unterteilt. Das Gebäude bilden nur äußerst schlichte geometrische Baukörper.
Die formelle Einfachheit des Hauses wird durch die Verwendung der Ziegelfarbe an der Fassade kompensiert, die überdies durch weiße Anstriche der Fenster, Fensterchambranen, Gitter und Geländer akzentuiert ist. Der Haupteingang befindet sich in der Mitte des größeren Flügels, des Wohnflügels, wo – wie gewöhnlich – im Parterre die Gesellschafts- und in den Etagen die Privaträume der Familie untergebracht waren. Wohnräume befanden sich auch im zweiten Stock, den größtenteils eine Dachterrasse einnimmt. Vom Interieur blieben einige technische Details erhalten, z. B. ein Speiseaufzug und ein Zentralheizungskessel, auch Badeinrichtung, Einbauschränke, Parkettböden, Holzverkleidung und für Brünn atypische, auf die englische Herkunft des Besitzers hindeutende Hubfenster.
Das Haus war bis 1980 im Besitz der Familie Neumark, dann ging es in den Besitz des damals tschechoslowakischen Staates über. Heute ist die Villa unterteilt in drei separate Eigentumswohnungen.

Literatur

 

 

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