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Brünner Architekturmanual

 

Gebäude

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C314

GRUPPE VON EINFAMILIENHÄUSERN 1923 - 1924

 

Alešova 34,36,38,40/34,36,38,40 (Černá Pole) Brno Sever

Öffentlicher Verkehr: Štefánikova čtvrť (TRAM 5)

Štefánikova čtvrť (BUS 44, 46, 57)

Fügnerova (TRAM 9, 11)

GPS: 49°13'5.515"N, 16°37'22.414"E

 

Architekt

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Objekttyp

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Text

Im Jahre 1923 entstanden die Entwürfe von Doppelhäusern als Typenbauten in der Alešova-Straße im Stadtteil Černá Pole (Schwarze Felder), deren Architekten laut Informationen, die im Jahre 1926 in der Zeitschrift „Salon“ veröffentlicht wurden, Jan Vaněk, Jaroslav Grunt und Stanislav Kučera waren. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass die Konzeption dieser „Häuser mit einer Wand“ in Zusammenarbeit mit Adolf Loos entstand, da wir eine derartige Gestaltung schon bei Loos' Häusern der Wiener Siedlung Friedensstadt aus dem Jahr 1921 antreffen können. Auch ließ der Architekt dieses Konstruktionssystem im selben Jahr patentieren.
Die Konstruktion der Doppelhäuser in der Alešova-Straße basiert auf der tragenden Funktion der Seitenwände, die das Niveau des Daches in Form einer Attika überragen, sodass die Wände der länglichen Stirn- und Rückseite nur daran aufgehängt sind. Dies ermöglichte eine Senkung der Kosten beim Bau der Häuser und ihre Serienproduktion, weshalb sie für eine breitere Bevölkerungsschicht erschwinglich waren. Die Häuser hatten die Form eines einfachen Kubus mit Eingängen in den seitlichen Fassaden und einen sehr einfachen Grundriss, der durch das Treppenhaus in zwei Hälften geteilt war. Im Erdgeschoss befanden sich die Küche und das Wohnzimmer, im ersten Stock zwei Schlafzimmer und das Badezimmer. Bestandteil der Ausstattung waren auch weiß lackierte Einbaumöbel.

Literatur

 

 

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